Der Rolladen und das Mauerwerk
Sie werden sich jetzt Fragen: Warum ist der Rolladen ein Thema? Ganz einfach, weil der Übergang zwischen Mauerwerk, Fenster und Rolladenkasten incl. Rolladen seit Jahren eine häufige Fehlerquelle darstellt. Fehler, die sich erst im Laufe der Nutzung darstellen und deren Beseitigung sich als extrem teuer darstellen ( mangelnder Schallschutz, Wärme/Kältebrücken, Feuchtigkeitsschäden)
1. Das muß nicht sein. Mit dem Beachten einiger Punkte haben Sie Ihre Planungen und Ausführungen im Griff. Bereits in der Planungsphase sollten Sie eine Vorstellung über Beschattung Ihrer Fenster haben. Waren es früher noch Klappläden aus Holz kommen heute meist Kunststoff- Rolläden zum Einsatz. Stellen Sie höchste Ansprüche an Material und Haltbarkeit hält der Markt Produkte aus Aluminium vor. Desweiteren können Rolläden einen zusätzlichen Schutz gegen Einbrüche darstellen. Erkundigen Sie sich nach den Einbruchsklassen.
2. Beachten Sie die Einbauart:
- Bei einem Neubau werden Vorbau-Lösungen immer beliebter, da Fassade und Rolladen bzw Rolladenkasten getrennt sind. Die bauphysikalischen Anforderungen der Wärmeschutzverordnung werden somit mühelos eingehalten.
- Eine weitere Variante ist die Anlieferung der Fenster incl. eines stabil verschraubten Rolladenkastens als Unterputzlösung durch den Fensterbauer. Da heute der Rolladenkasten meist die Funktion eines Sturzes übernimmt, benötigt der Rohbauer frühzeitig die Information, welches Sytem zum Einsatz kommt.
- Die klassische Variante ist der Einbau des Rolladenkastens durch den Rohbauer ( beachten Sie die Einhaltung des Rolladenkasten nach EneV 2002) und der getrennte Einbau der Fenster durch den Fensterbauer.
3. In der Komfortvariante werden die Rolläden mit Elektromotoren versehen. Neuester Trend ist die Steuerung dieser über ein BUS-System um nach gewünschter Einstellung bei An- wie Abwesenheit die Rolläden zu steuern.



